Kinder - Eltern - Zentrum

Farbklecks

Kindertagesstätte

Konzeptionelle Grundsätze und Leitbilder  

Integration

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"Durch gegenseitiges Akzeptieren und soziales Annehmen im Kindesalter soll eine Basis der Akzeptanz auch im späteren Leben geschaffen werden"

"Integration vernachlässigt die Fixierung auf Defekte, Störungen, Devianzen und Ausfälle zugunsten einer Betonung von Stärken, Persönlichkeit und der Einheit bzw. Ganzheitlichkeit des einzelnen Menschen"

Integration bedeutet sich öffnen, für alle Familien, unabhängig von deren kulturellen Verschiedenheiten, alters- und bedürfnismäßigen Unterschieden und individuellen Problemlagen.

Das bedeutet für uns:

  • Die Stärken des einzelnen Kindes - auch des behinderten Kindes - stehen im Mittelpunkt!
  • Was kann das Kind?
  • Wo liegen seine Interessen und Neigungen?
  • Wie können wir diese anregen und fördern?

Wir fördern eine Kultur,in der Unterschiede als wichtige Bildungsressource wertgeschätzt werden. Wir sind ein Ort, an dem aktiv gegen die Diskriminierung und die Bildung von Vorurteilen eingetreten wird.

Situationsorientierter Ansatz

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Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz. Das bedeutet die Themen der Kinder sind Mittelpunkt unserer Arbeit.

Ziele:

  • Autonomie
  • Solidarität
  • Ich - , Sach- und Sozialkompetenz
  • Fähigkeit der Kinder, mit sich selbst, mit anderen und mit einer Sache gut zurecht zu kommen

Ansätze aus der Montessori - Pädagogik

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"Hilf mir es selbst zu tun." (M.Montessori)

Die Rolle des Pädagogen:

  • Er hat die Aufgabe die Lernumgebung für das Kind entsprechend zu gestalten.
  • Die Rolle des Erwachsenen ist eher passiv, um der Aktivität des Kindes Raum zu geben.
  • Darunter verstehen wir Zurückhaltung und die Fähigkeit, das Kind richtig zu beobachten.
  • Freiheit und Selbstbestimmung sind Grundlagen kindgerechter Erziehung.

Bildung durch Selbstbildung

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Kinder kommen als Forscher auf die Welt. Sie erforschen die Welt aus eigenem Antrieb. Sie sind Forscher, Künstler und Konstrukteure. Kinder brauchen die Erfahrung, in der eigenen Besonderheit anerkannt zu sein und gemeinsam mit Freunden, Probleme zu lösen, Moralvorstellungen und Gerechtigkeitssinnentwickeln zu können.

Erzieher als Partner des Kindes auf Du und Du!

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  • Gestaltung der Umwelt des Kindes
  • Gestaltung der Interaktion Erwachsener und Kind
  • Bindungsperson
  • Zulassen von Bildungsprozessen

Die Bedeutung des Spiels

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Die spielen ja nur?

Das Freispiel der Kinder spielt in unserer Arbeit eine sehr große Rolle. Spiel ist Haupttätigkeit des Kindes. Spiel ist die natürliche Ausgangsbasis für optimales Lernen, für persönliche Bestleistungen, für Wohlbefinden. Spiel ist vollständige Konzentration, vollkommene Aufmerksamkeit und diese Aufmerksamkeit ist Lernen! In und durch das Spiel bildet sich das Kind! Durch das Spiel lernen Kinder, ihre Aufmerksamkeit zu bündeln und zu organisieren. Deshalb hat Spiel für uns einen so hohen Stellenwert. Inhalt unserer pädagogischen Arbeit ist es die Umgebung so zu gestalten, dass vielfältige Spiel- und somit Lernerfahrungen möglich sind, um somit die Lernfähigkeit des Kindes zu optimieren.

Bildung durch Bewegung

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Bewegung ist ein grundlegendes Bedürfnis von Kindern. Sie brauchen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit in hohem Maße Bewegung, je jünger sie sind, um so mehr.

Über die Bewegung:

  • erschließt das Kind seine Umwelt
  • eignet sich das Kind vielfältige Materialerfahrungen an
  • erfährt das Kind vielfältige soziale Kontakte
  • lernt das Kind sich besser einschätzen, seine Bewegungen zu koordinieren und zu beherrschen
  • nimmt seine Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Körper zu

Wir bieten vielfältige und umfangreiche Bewegungsangebote durch:

  • Bewegungsräume im Haus
  • Waldtage
  • Bewegungsförderndes Aussengelände

Kind als Forscher, Künstler und Konstrukteur

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Durch die Raumgestaltung und unterschiedliche Angebote hat bei uns jedes Kind die Möglichkeit Bildungserfahrungen aus allen Bildungsbereichen zu machen.

Dazu gehören

  • Mathematische Grunderfahrungen
  • Körper, Bewegung und Gesundheit
  • Kommunikation, Sprache und Schriftkultur
  • (Inter)kulturelle und soziale Grunderfahrungen
  • Ästhetik und Kreativität
  • Welterkundung und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen

Im gesamten Tagesablauf bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum Forschen und Experimentieren, zum Konstruieren und für kreatives Tätigsein.

Partizipation - Beteiligungsprozesse

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Im Alltag der Kindertagesstätte gibt es zahlreiche Gelegenheiten für Kinder , Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen und zu lernen, Situationen selbst zu gestalten. Sie brauchen die Chance, ihre Wege selbst zu suchen und mit anderen demokratische Prozesse auszuhandeln. Diese Beteiligungsprozesse zu ermöglichen , fördern und herauszufordern ist Ziel unserer pädagogischen Arbeit. Durch die Gestaltung von Räumen, Tagesabläufen und Entscheidungsprozessen ( Regeln ) wollen wir Kindern die Gelegenheit zur Beteiligung bieten.